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Verbindungen, Netzwerkarten
Wireless LAN können in verschiedenen Szenarien eingesetzt werden. Die einfachste Möglichkeit, ist das Ad Hoc Netzwerk ohne Access Point (mehrere Endgeräte ohne Access Point). Weiterhin gibt es die Nutzung in einem Infrastructure Netzwerk, hier wird mindestens ein Access Point eingesetzt über den die Engeräte miteinander kommunizieren.
Weitere Funktechnologien
Richtlinien von WLAN´s in Deutschland der Schweiz und Östereich
Ad Hoc (IBSS)
Der Ad Hoc Modus ist die einfachste Möglichkeit, zwei Systeme miteinander zu verbinden. Dieses System nennt sich Independent Basic Service Set (IBSS) und besteht aus zwei oder mehr Stationen (Endgeräten), die ohne eine Basisstation (z.B. Access Point) auskommen. So können die einzelnen Stationen direkt oder über eine weitere Station (die als Brücke dient) kommunizieren.
Im Normalfall kommunizieren die Stationen direkt miteinander auf einem Peer-to-Peer Level (eine direkte Verbindung auf Basis der Dateifreigabe).
Infrastructure Netzwerke (ESS)
In einem Infrastructure Netzwerk werden mehrere Stationen und ein oder mehrere Access Points über Funk bwz. Ethernet miteinander verbunden. Es entsteht ein Verteilersystem (Distribution System, DS – Verbindung zwischen einzelnen Access Points, um ein Netz zu bilden) mit größeren Reichweiten (als z.B. bei dem Ad Hoc Netz), da der Access Point als Repeater dient und die Reichweite des Funknetzes verdoppelt. Über den Access Point erhalten die Stationen Zugang zu den Ressourcen im Festnetz, da der Access Point per Ethernet an das bestehende Netz angeschlossen wird.
Dieses Gesamtsystem wird in der IEEE Terminologie ESS (Extended Service Set) genannt, wobei ein Access Point mit mehreren Stationen als Basic Service Set (BSS) bezeichnet wird.
Die Schnittstelle zwischen einem DS und einem anderen Ethernet nennt sich Portal.
Das IEEE Konsortium hat sich ausdrücklich von Distribution System Implementierungen distanziert und hat stattdessen die so genannten Services definiert – unterteilt nach Sta (Station) Services und DS Services. Die Services umfassen den Mindestumfang der Dienste, die ein WLAN leisten muss, um die 802.11 Eigenschaften zu erfüllen.
Zu diesen Services gehört z.B. seitens der Stationen: „Authentification" (Schutz vor unautorisierten Zugriffen), „Deauthentification" (beendet eine bestehende Authentifizierung), „Privacy" (Verschlüsselung der Pakete mit WEP), „MSDU delivery" (asynchroner Transport der MSDU (Mac Service Data Unit) Pakete von Peer to Peer), und seitens der Distribution Systems Services: „Association" (Anmeldung einer Station bei einem Access Point), „Disassociation" (Abmelden einer Station von einem Access Point), „Distribution" (Regelung der Paketverteilung), „Integration" (verarbeitet alle Pakete, die in das integrierte LAN geroutet werden sollen), „Reassociation" (notwendig, damit eine Station von einem BSS in ein anderes wechseln kann).
| Kanal |
Frequenz |
Kanal |
Frequenz |
| 1 |
2412 MHz |
8 |
2447 MHz |
| 2 |
2417 MHz |
9 |
2452 MHz |
| 3 |
2422 MHz |
10 |
2457 MHz |
| 4 |
2427 MHz |
11 |
2462 MHz |
| 5 |
2432 MHz |
12 |
2467 MHz |
| 6 |
2437 MHz |
13 |
2472 MHz |
| 7 |
2442 MHz |
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(Kanäle des 2,4GHz Bandes im WLAN)
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