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Hintergründe der Funktechnologie
Die ersten Produkte zur drahtlosen Kommunikation erschienen erstmals 1980. Mit der Entwicklung spezieller WLAN Lösungen für den „Hausgebrauch" begannen die meisten Hersteller erst mit der Veröffentlichung des IEEE 802.11 Standards im Jahr 1997. IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers – gesprochen Eye-triple-E - www.ieee.org) ist ein gemeinnütziger technischer Fachverband, der Konferenzen abhält, Veröffentlichungen publiziert und Standards entwickelt.
Durch die offizielle Genehmigung des 802.11 Standards wurde die Kompatibilität der verschiedenen standardkonformen Systeme unterschiedlicher Hersteller sichergestellt. Somit kann der Endbenutzer LAN Karten von beliebigen Herstellern in sein System einbauen.
Der Standard 802.11 erlaubt Übertragungsraten von 2 MBit/s. 1999 gab das IEEE den 802.11a und 802.11b Standard frei mit denen wesentlich höhere Geschwindigkeiten von 11 MBit/s bzw. 54 MBit/s (soll im Laufe des Jahres 2002 offiziell verfügbar sein) erreicht werden.
Ein weiterer Standard ist der 802.11g mit einer Geschwindigkeit von bis zu 22 MBit/s.
Nachdem diese Standards veröffentlicht wurden, hat sich aus sechs Unternehmen ein Konsortium namens Wireless Ethernet Compatibility Alliance (WECA) gebildet, das die Kompatibilitäten testet und entsprechende Zertifikate erteilt (Gründungsmitglieder: Aironet, Intersil, Lucent Technologies, Nokia, Symbol Technologies, 3Com – mittlerweile hat die Initiative rund 50 Mitglieder).
Die 802 Standards definieren in erster Linie die Bitübertragungsschicht (Physical Layer) und die Verbindungs-/Sicherheitsschicht (Data Link Layer), dies sind die untersten zwei Schichten des OSI-Referenzmodells.
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